Zum Dreifaltigkeitsfest

In meiner Heimat in der nördlichen Oberpfalz im Kemnather Land gibt es auf dem Armesberg eine Wallfahrtskirche zureilig Heiligsten Dreifaltigkeit. Das Altarbild zeigt uns Gott Vater, Gott Sohn, darüber im Zeichen der Taube, Gott Heiliger Geist und in der Mitte unterhalb Maria.

Ich lade Sie ein, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und dieses Bild zu betrachten:

Ich glaube daran, dass die Liebe fortwährend die drei göttlichen Personen durchfließt und dabei Maria miteinschließt. Maria ist hineingenommen in den Kreislauf der Liebe und Gnade.

Nehmen Sie dann nach einer Weile Maria aus dem Bild und setzen Sie dafür sich selbst an diese Stelle. Bleiben Sie lange an dieser Stelle. Spüren Sie, wie auch Sie von diesem Kreislauf der Liebe und Zuneigung durchströmt werden. Bleiben Sie so lange, bis Sie das Gefühl haben, dass Ihr Hunger nach Liebe gestillt ist, dass Sie gut genährt sind von dieser Liebe, dass Sie Frieden und Geborgenheit erfahren.

Setzen Sie dann an diese Stelle die Menschen einzeln ein, die Ihnen am Herzen liegen. Lassen Sie diese Menschen durchfluten und beschenken von dieser göttlichen dreifaltigen Liebe. Nehmen Sie sich dafür Zeit.

Wenn möglich, setzen Sie als nächstes die Menschen an diese Stelle, mit denen Sie es schwer haben. Beten Sie für diese Menschen, empfehlen Sie sie Gottes Liebe. Das heißt nicht, dass Sie diese Menschen jetzt sympathisch finden müssen, sondern dass Sie deren Würde als Gottes Geschöpf achten.

Schließen Sie mit dem Gebet „Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist“ oder mit dem Kreuzzeichen und Segen.

Sr. Elisabeth Hofmann

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"Wenn es dir gut tut, dann komm!"

(Franz von Assisi)